3. Romantischer Liederabend

 

5. und 6. Mai 2012 

Video-Livemitschnitte

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Fanny Hensel
Dämmrung senkte sich

Frédéric Chopin:
Minutenwalzer

Felix Mendelssohn
Hexenlied



Programm

Ludwig van Beethoven
Sonata quasi una fantasia
"Mondscheinsonate"

Felix Mendelssohn-Bartholdy

Auf Flügeln des Gesanges
(Heine)
Auf Flügeln des Gesanges, Herzliebchen, trag ich dich fort,
fort nach den Fluren des Ganges, dort weiß ich den schönsten Ort

Reiselied (Heine)
Der Herbstwind rüttelt die Bäume, die Nacht ist feucht und kalt.
Gehüllt im grauen Mantel, reite ich einsam, einsam im Wald

  Suleika (Goethe/Willemer)
Ach, um deine feuchten Schwingen, West, wie sehr ich dich beneide:
denn du kannst ihm Kunde bringen, was ich in der Trennung leide

  Wenn sich zwei Herzen scheiden (Geibel)
Wenn sich zwei Herzen scheiden, die sich dereinst geliebt,
das ist ein großes Leiden, wie's größer keines gibt

  Neue Liebe (Heine)
Durch den Mondenschein im Walde sah ich jüngst die Elfen reiten,
ihre Hörner hört klingen, ihre Glöckchen hört ich läuten.

  Nachtlied (Eichendorff)
Vergangen ist der lichte Tag, von Ferne kommt der Glockenschlag.
So reist die Zeit die ganze Nacht, nimmt manchen mit, der's nicht gedacht

  Andres Maienlied ("Hexenlied")  (Hölty)
Die Schwalbe fliegt, der Frühling siegt, und spendet uns Blumen zum Kranze.
Bald huschen wir leis' aus der Tür und fliegen zum prächtigen Tanze

 

- PAUSE -

 

Franz Schubert
Impromptu As-Dur
op. posth. 142, Nr. 2, D935

 

Ludwig van Beethoven
Albumblatt "Für Elise"

 

Fanny Mendelssohn-Hensel

Frühling (Eichendorff)
Über'm Garten, durch die Lüfte, hört ich Wandervögel ziehn.
Das bedeutet Frühlingsdüfte, alles fängt schon an zu blühn

  Dämmrung senkte sich von oben (Goethe)
Dämmrung senkte sich von oben, schon ist alle Nähe fern.
Doch zuerst emporgehoben, holden Lichts, der Abendstern

  Bergeslust (Eichendorff)
O Lust vom Berg zu schauen weit über Wald und Strom,
hoch über sich den blauen, tiefklaren Himmelsdom

 

Frédéric Chopin
Walzer cis-Moll
Walzer Des-Dur
"Minutenwalzer" op. 64, 1

 

Fanny Mendelssohn-Hensel

Ich wandelte unter den Bäumen (Heine)
Ich wandelte unter den Bäumen, mit meinem Gram allein.
Da kam das alte Träumen und schlich ins Herz mir hinein

  Warum sind denn die Rosen so blaß?  (Heine)
Warum sind denn die Rosen so blaß, o sprich, mein Lieb', warum?
Warum sind denn im grünen Gras die blauen Veilchen so stumm?

  Abendbild (Lenau)
Friedlicher Abend senkt sich aufs Gefilde, sanft entschlummert Natur.
Um ihre Züge schwebt der Dämmerung zarte Verhüllung

  Nach Süden (anonym)
Von allen Zweigen schwingen sich wandernde Vögel empor,
weit durch die Lüfte klingen hört man den Reise-Chor.